Unsere Ausstellungen
Sonderausstellung „Turbulentes 18. Jahrhundert – Friedrich der Große – Maria Theresia und die Amerikanische Unabhängigkeit“
Zu diesem Thema lädt Sie der Historische Verein Kuppenheim zu seiner diesjährigen Sonderausstellung ins Heimatmuseum, Murgtalstraße 8, in Kuppenheim ein.
Die Ausstellung wird während des Stadtfestes am Samstag, 19.09.2026, 19.00 Uhr, eröffnet und geht bis 21.00 Uhr. Am Sonntag, 20.09.2026, können Sie von 11.00 – 18.00 Uhr die Sonderausstellung und die Dauersammlungen des Museums besuchen.
Ihnen wird das 18. Jahrhundert mit den Ereignissen in Europa und fast zeitgleich in Nordamerika vorgestellt. In Europa waren die Konflikte von der Rivalität zwischen Frankreich und Großbritannien sowie anfangs zwischen Frankreich und Habsburg geprägt. Mitte des Jahrhunderts änderten sich plötzlich die Allianzen und Preußen verband sich mit Großbritannien und Habsburg mit Frankreich. Hinzu kamen die Auseinandersetzungen zwischen Preußen und Österreich um Schlesien in einem der zahlreichen Erbfolgekriegen in Europa.
In Nordamerika und anderen Teilen der Welt, wie in der Karibik und in Indien, fochten die Briten mit den Franzosen unentwegt Kolonialkriege aus. Auf beiden Seiten kämpften verbündete Indianerstämme. Nach der Niederlage Frankreichs im Franzosen- und Indianerkrieg hatte der anschließende Konflikt mit Großbritannien und den
amerikanischen Kolonien neue Kontrahenten. Schließlich führte er vor 250 Jahren zur Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika.
Alle diese Ereignisse rund um den „Siebenjährigen Krieg“ (1756 – 1763) und den beiden „Amerikanischen Unabhängigkeitskriegen“ (1775 – 1783 und 1812 – 1815)
sehen Sie auf informativen Ausstellungstafeln und in einem Diorama mit um die 3.000 Figuren. Sie stellen Soldaten, Indianer und Zivilisten aus dem 18. Jahrhundert dar und kommen aus den beteiligten Ländern. Namentliche bekannte Personen sind der preußische König Friedrich der Große, die österreichische Kaiserin Maria Theresia und der amerikanische Oberbefehlshaber George Washington. Aber auch der russische Zar und die Zarin sowie der schwedische König treten auf.
Interessant dabei war auch der Beitrag Württembergs unter seinem Herzog Carl Eugen, der eine Standeserhöhung wollte und mit einer massiven Armee an der Seite Österreichs kämpfte. Seine Ambitionen erfüllten sich aber nicht.
Von den damals noch geteilten badischen Markgrafschaften Baden -Baden und Baden-Durlach gibt es nicht viel zu berichten, da sie nur kleine Armeen hatten, die auf Seiten des Deutschen Reiches an den Auseinandersetzungen teilnahmen. Zum Glück war Südwestdeutschland in der Mitte des 18. Jahrhunderts kein Kriegsschauplatz. Wir hatten im 17. Jahrhundert schon genug unter kriegerischen
Auseinandersetzungen gelitten.
Wir laden Sie ein auf eine Entdeckungsreise durch die Ausstellung..
Auch an den normalen Öffnungstagen des Museums im Oktober bis Dezember 2026, also an den Sonntagen 11.10., 01.11. und 06.12.2026, besteht die Gelegenheit, die Ausstellung anzuschauen. Es ist jeweils der Aussteller Uwe Ridinger vom Historischen Verein Kuppenheim anwesend, der durch die Ausstellung führen wird. Unter seiner Telefon-Nr. 07222/47703 sind auch Führungen nach Vereinbarung möglich.
November 2019
Sonderausstellung "Telekommunikation im Wandel der Zeit"
-Einblick in die Welt der Erfinder
-Sehenswerte, historische Kommunikationsgeräte
Dass Emil Berliner 1887 das erste Grammophon und die Schellackplatten erfand?
Samuel Morse als Erfinder des Telegraphen und des Telegramms, Mitterhofer, Sholes und Glidden hatten sich mit der Entwicklung der ersten Schreibmaschinen befasst, Zuse, der Erfinder des Computers, Emil Berliner konstruierte das erste
Impressionen von der Eröffnung der Sonderaustellung sowie von einigen unserer Exponate.
Besonderen Dank an dieser Stelle an Werner Ullrich, Rupert Krug und die mitarbeitenden Vereinsmitglieder für das Ermöglichen dieser Sonderausstellung.
"Brunnen, Kreuze, Bildstöcke - und die Geschichten dahinter"
Referent: Dr. Albrecht Klingsporn
Zusammenfassung aus dem Pressetext:


Sonderausstellung "Flora Kuppenheimensis"
Aus dem "Kommunalecho":
Der deutsche Botaniker und Naturforscher K. Ch. Gmelin, Gründer des Naturalienkabinetts Karlsruhe, heute Naturkundemuseum, schuf 1809 ein Pflanzenbuch mit dem Titel „Flora Kuppenheimensis“. Der Verein entdeckte diese wunderbare Buch mit über 150 farbigen Pflanzenbildern aus der Kuppenheimer Umgebung in der Landesbibliothek. Kopien dieser herrlichen, sehr feinen Aquarellmalerei, bis in alle Einzelheiten fein gemalte Pflanzen, sind Thema dieser Ausstellung. Auf über 40 Farbtafeln können Sie eine Vielzahl Pflanzen bestaunen, feingliedrig und exakt ausgemalt.
Der erste Großherzog K. Friedrich I von Baden förderte neben der Kunst auch die Wissenschaft. So leistet das Kuppenheimer Pflanzenbuch mit seiner reizvollen Malerei einen wertvollen Beitrag zur Darstellung der oberrheinischen Botanik. Die hochgradigen Aquarelle von 1809 vermitteln auch, was Heimat damals und heute bedeutet.
Zahlreiche Besucher im Heimatmuseum
Auch Schmetterlinge und Käfer sehr bewundert.
In der Ausstellung am 4. November 2018 bestaunten zahlreiche Besucher die eindrucksvollen, sehr fein ausgemalten Pflanzenaquarelle von Karl Christian Gmelin. Sie besitzen eine herausragende malerische Qualität. Die Pflanzen sind in allen botanischen Einzelheiten exakt ausgearbeitet.
Es war erstaunlich, welche botanischen Kenntnisse manche Besucher besaßen. Viele kannten die bereits 1809 gemalten Pflanzen auch heute noch in der Natur.
Erster Vorsitzender Gernot Jutt begrüßte die Besucher. Nach dem Grußwort von Bürgermeister Mußler erläuterte Dieter Vogel die besondere Bedeutung des Werkes von Gmelin, dessen Tätigkeit Großherzog Friedrich I. von Baden tatkräftig förderte. Bereits damals war der Begriff „Heimat“ von wichtiger Bedeutung. Bis in den Abend hinein kamen immer wieder Besucher, die sich nach einem Spaziergang bei herrlichem Herbstwetter die Ausstellung nicht entgehen lassen wollten.
Marco Westermann, das jüngste Mitglied des Vereins, gab interessante Erläuterungen zur begleitenden Ausstellung „Schmetterlinge und Käfer aus aller Welt“. Die Objekte waren ein Geschenk seines Großvaters Adolf Westermann aus Oberndorf an den Historischen Verein.
Eröffnung des Heimatmuseums in den neuen Räumen Murgtalstr. 8, der "Alten Schule"
20 Jahre Historischer Verein Kuppenheim e.V. & 10 Jahre Heimatmuseum mit Ausstellung
"Kuppenheim einst und jetzt, eine Stadt im Wandel"
